Vor ein paar Wochen beschlossen Fabiola und ich, an einem brütend heißen Tag an den Strand zu fahren. Während wir im Schatten lagen, sah ich, wie der Mann neben mir seiner Frau seine dicke Brille reichte und dann ein langes, erfrischendes Bad nahm. Als er nach fast einer Stunde zurückkam, erzählte er seiner Frau von ein paar Mädchen im Wasser, die er unverblümt als „Schlampen“ und „Huren“ bezeichnete. Er sagte, diese Gruppe Mädchen hätte nichts anderes getan, als über die Männer am Strand und die prallen Schwänze zu reden, die sich unter ihren Badehosen abzeichneten. In einem moralisierenden Ton erklärte er, sie hätten ihre Höschen zwischen ihre Pobacken geklemmt, um mehr von ihren Hintern zu zeigen, und dann, eine nach der anderen, laut lachend ihre BHs ausgezogen, um eine Gruppe Männer in der Nähe zu erregen. Während er weiter über diese Mädchen fluchte, senkte seine Frau den Blick und, als sie merkte, wie erregt er war, sah sie ihn so an, dass er verlegen verstummte. Da stand die Frau auf und blickte aufs Meer hinaus, um zu sehen, mit wem ihr Mann sprach. Als sie die Mädchengruppe entdeckte, huschte ein Lächeln über ihr Gesicht. Sie setzte sich wieder auf die Sonnenliege, holte die Brille ihres Mannes aus ihrer Tasche und reichte sie ihm mit den Worten: „Sieh genau hin, bevor du sprichst. Das sind die Freundinnen deiner Tochter, und sie ist direkt bei ihnen!“ Er setzte seine Brille auf und sah, wie seine Tochter gerade aus dem Wasser kam, ihre großen Brüste im Wind wehten, und sie ihren BH wieder anzog. Wortlos ging er in die Kabine, vielleicht um seine Verlegenheit zu überwinden oder vielleicht um seine Aufregung zu beruhigen.